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Perlen

Ein kleiner Streifzug durch die Welt der Perlen…  

In der Antike glaubten die Menschen, dass Perlen Tautropfen sind, die bei Sonnenschein in die Muschel gelangen. Die alten Römer meinten, Perlen sind die Tränen der Muscheln.    

Perlen entstehen durch Parasiten, die in die Muschel eindringen, oder durch kleine Verletzungen/Fremdkörper. Diese werden durch perlmuttartige Schichten kreisförmig ummantelt.

Unterschieden wird zwischen natürlichen und gezüchteten Perlen.

Grundsätzlich sind die im Handel erhältlichen Perlen Zuchtperlen, da natürliche Perlen, die ohne menschliches Zutun entstehen, äußerst selten sind. 

Auch gezüchtete Perlen wachsen auf natürlichem Weg, jedoch der Anreiz dazu wird durch den Menschen gesetzt.  1921 kamen die ersten Salzwasserzuchtperlen auf den Markt.  Der Ursprung dieser sogenannten Akoya-Zuchtperlen liegt in Japan. Sie zeichnen sich durch einen sehr schönen lebhaften Glanz, Lüster genannt, aus. 

Heutzutage dominieren die wesentlich günstigeren Süßwasserzuchtperlen den Markt. Die Muscheln dieser Zuchtperlen können, im Gegensatz zu denen der Salzwasserzuchtperlen, mehrere Perlen gleichzeitig in viel kürzerer Zeit bilden.

Eine der kostbarsten Zuchtperlen kommt aus der Südsee. In den warmen Gewässern der Südsee ist die „Pinctada Maxima“ beheimatet. Sie ist die größte Art der Perlmuscheln und mit ihr ist es möglich, besonders große Perlen zu züchten. Je nach Herkunft sind sie weiß, creme, silbergrau, rosa, goldfarben…

Sehr begehrt sind auch die dunklen, metallisch schimmernden Tahiti-Zuchtperlen. Sie kommen aus der schwarzlippigen Perlenauster und variieren in ihrer Grundfarbe von hellgrau bis schwarz. Die eindrucksvollsten Exemplare haben einen Farbeinschlag, der sich von rosa und violett bis hin zu blau oder grün strecken kann. Diese Perlen haben Ihren Ursprung – von der auch namensgebenden Insel Tahiti – in Französisch-Polynesien und dürfen auch nur dann „Tahitiperlen“ genannt werden, wenn Sie aus dieser Region stammen.

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